„Autofahren als Zeichen des Mangels“

Die Zahl an PKWs am steirischen Land steigt im Vergleich zur Einwohnerzahl und im Gegensatz zur Stadt Graz kontinuierlich an. Gründe gibt es einige, alternative Mobilitätsformen für die Zukunft sind gefordert.

„Wir sind nicht nur für uns selbst verantwortlich, wir sind verantwortlich für die Zukunft“, sprach US-Außenminister John Kerry bei der Klimakonferenz Anfang Dezember in Paris. Um dieser Verantwortlichkeit im Rahmen des Klimawandels nachzukommen, ist wohl ein Umdenken zwingend erforderlich. In Graz, wo im vergangenen Jahr die Feinstaubbelastung punktuell eine kritische Grenze überschritten hat, scheint dieses Umdenken in puncto Mobilität stattzufinden – das errechnete zumindest der Verkehrsclub Österreich, der sich unter anderem mit ökonomisch effizienter Mobilität beschäftigt. Für das Jahr 2014 ermittelte der VCÖ den PKW-Motorisierungsgrad in den österreichischen Bezirken und die Daten zeigen: Während in den großen Städten und damit auch in Graz die Anzahl an PKWs pro tausend Einwohner abnimmt, steigt sie in den ländlichen Bezirken kontinuierlich an.
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Informationsfreiheitsgesetz: „Ein Kulturwandel ist nötig“

Österreichische Staatsbürger_innen sollten das Recht auf Einsicht in und Auskunft über amtliche Informationen – ganz gleich ob analog oder digital – tatsächlich ausüben können, fordern Transparenzinitiativen und Journalisten im Lande. Sollte das anno 2016 nicht selbstverständlich sein? Doch. Aber anders als die meisten Staaten der Welt verfügt Österreich derzeit über kein derartiges Informationsfreiheitsgesetz, obwohl seit drei Jahren darüber diskutiert wird. Das Land versteckt sich lieber hinter dem Amtsgeheimnis, das noch dazu in Verfassungsrang steht. Eine – scheinbar – never ending story.

Ein Dossier von Camilla Annabith, Benjamin Barteder, Katharina Siuka

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